Geschichte

CRUD ist ein Familienunternehmen für Fahrradzubehör, das 1991 von MR. CRUD gegründet wurde. Wir entwerfen, produzieren und testen alle unsere Produkte im Vereinigten Königreich.

1991: Der CRUD CATCHER
Vor CRUD zerschnitten Radfahrer oft Plastikflaschen und befestigten sie mit Kabelbindern am Unterrohr. Ich wollte etwas, das ein bisschen eleganter aussah auf meinem brandneuen Diamondback. Also suchte ich in den Gelben Seiten und fand einen "Werkzeugdesigner". Ich wusste nicht, was das bedeutete, oder was er tat, aber ich ging trotzdem zu ihm, und er machte mit und entwarf den ersten Crud Catcher. Ich erinnere mich nicht mehr an seinen Namen, aber ich würde ihn gerne wiedertreffen und ihm dafür danken, dass er mir auf den Weg geholfen hat.

1992:
Die CRUD CLAW Es schien in den frühen 90er Jahren immer zu regnen. Dieses Produkt verhinderte, dass die Gänge verstopften und verkaufte sich gut, bis Shimano die hintere Kassette bei seinen Gängen neu designte. Der Matsch fällt jetzt einfach durch die Ritzen. Das war das Ende des Produkts!

1993:
Das DCD Die ersten Downhill-Rennen, an die ich mich erinnere, waren etwa 1989 in Bosley, in der Nähe von Macclesfield, und fanden genau vor den Cross Country-Rennen des Tages statt. Sie waren sehr beliebt, aber begünstigten fitte und kräftige Fahrer mit Fire Roads und wenigen Kurven. Etwa zur gleichen Zeit gab es die jährliche Serie von 3 Rennen in den North York Moors mit einem Downhill an den Vormittagen. Die Downhill-Szene entwickelte sich in den frühen neunziger Jahren landesweit schnell und wurde u.a. von MBUK als neuester MTB-Sport angenommen. Es wurde schon früh klar, dass die Fahrräder etwas brauchten, was das Abfallen der Kette verhinderte – ein gängiges Problem vor der Federung. 1993 entwarf und testete ich ein Prototyp-DCD und zeigte ihn Rob bei H+ B Metal Prossings in Scarborough. Er hatte gerade 14 Tage wenig zu tun, sodass wir zwei Wochen lang zwischen 18h und 3h jede Nacht in seiner eiskalten Werkstatt arbeiteten, um das Produkt zu entwerfen und die Werkzeuge für die Herstellung anzufertigen. Ich hatte einen weltweiten Gesamtverkauf von 2000 antizipiert, aber wir überschritten ihn schon im ersten Monat! Einige wurden sogar nach Japan verkauft.

1994: Der RACEGUARD 1994 hatten wir einen deutschen Journalistenfreund und seine Familie zu Besuch, und er schlug vor, einen Spritzschutz für hinten zu entwerfen, der an der Sattelstütze befestigt werden konnte. Ich sagte, das ginge nicht, fing aber nach seiner Abfahrt an zu experimentieren. Danke Eddie Wagner, ich schulde dir noch ein Bier!
1995: DIRT THE MOVIE Ich liebte die frühen Billabong Surfvideos wie Bunyip Dreaming und Green Iguana und wollte gern ein MTB-Video in diesem Stil machen. Ich machte einen fünfminütigen Pilotfilm mit meinen üblichen Kollegen (Rob brach sein Schulterblatt beim Filmen) und ging zu MBUK für finanzielle Unterstützung. Sie gaben mir grünes Licht und ich machte meinen ersten und einzigen Film. Er sieht jetzt veraltet aus, fast keine Sprünge oder gefährlichen Sachen, aber der Spaß am Fahren mit den Freunden im Gelände wird mir immer wieder vor Augen gehalten, wenn ich den Film sehe.
1996: Das COG HOG Ein Fun-Produkt, das Probleme mit dem alten System der Kabelverlegung löst. Meine alten Kollegen Zac Tempest und Jes Jones (was ist aus ihnen geworden???) haben das Konzept an einem feucht-fröhlichen Abend erfunden und ich + Rob bei H+B setzten es in die Produktion um. Die ganze hintere Mechanik benutzt jetzt standardmäßig direkte Kabelführung sodass das Produkt nicht länger gebraucht wird.
1997: Der CRUDCATCHER MK4 Ich bemerkte, dass meine Zahnbürste aus zwei verschiedenen Arten von Plastik bestand, deshalb fragte ich meinen Werkzeugmacher, ob wir einen Crudcatcher mit einem weichen Vorderteil machen könnten. Er war nicht gerade begeistert, aber ich habe mich um die Wanddicke und Designarbeit gekümmert, ging das finanzielle Risiko, ob es funktionieren würde, ein und erfand den Mk4. Wir wussten nicht, ob er geformt werden konnte, bis alle Werkzeuge fertig waren, aber er funktionierte wie ein Wunder.
1998: Das DH Schutzblech Alle Downhiller experimentierten mit Tests und Motocross-Schutzblechen vorne am Rad. Ich versuchte, ein geeignetes Produkt zu erfinden, aber es gab einfach zu viele verschiedene Gabelhersteller mit zu vielen Arten von Gabelbrücken etc. Ich beschloss, einen anderen Weg zu gehen, und dieser kleine an der Gabelbrücke angebrachte Spritzschutz war die Lösung. Er verkaufte sich eine Weile sehr gut, ist jetzt aber nicht mehr erhältlich.
2000: Das RACEPAC Das Racepac war die Antwort auf die Anfrage von meinen Vertreibern. Sie hatten bemerkt, dass Pendler auf Mountainbikes umstiegen. Sie schlugen vor, eine Auswahl für leichtes Fahren im Gelände und in der Stadt zu entwickelten, und ich habe das existierende Schutzblech einfach dünner und länger gemacht und CC erfand das Pac. Es wird als Paar verkauft.
2008: RACEGUARD & CRUDCATCHER NEUSTART Den RACEGUARD zu aktualisieren, würde nicht einfach sein. Er hatte uns 11 Jahre lang gut gedient und war immer noch Marktführer. Einfache Marktforschungen zeigten uns, dass die neue Version ein schnell zu verwendendes, einfaches Montagesystem beinhalten musste. Wir brauchten etwas 3 Wochen, um die Lösung mit nur einer Schraube zu finden. Nachdem wir drei Monate am Prototyp herumgebastelt hatten, waren wir soweit, dass wir die Werkzeuge herstellen konnten. Letztes Mal schnitten wir um dem Prototyp eine Form zu geben ein Surfboard auf und erhielten die Grundform des Schutzblechs mithilfe eines örtlichen Surfboardbauers. Die Technologie hat sich weiterentwickelt. Diesmal bauten wir mithilfe einer RP-Maschine für Stereolithographie 25 Modelle in jeder Entwicklungsstufe. Mehr Spaß, supergenau und unglaublich viel teurer. Aber wir hätten die ’09 Reihe ohne die Maschine nicht designen können. Bei einem so technisch ausgereiften Produkt war es entscheidend, dass wir täglich Kontakt mit den Werkzeugmachern hatten. In der Tat wurden wir wegen unserer ständigen Erneuerungs- und Änderungsanfragen fast aus ihrem Büro verbannt. Wir bedanken uns bei den Jungens von RYETOOLS für ihre Geduld und Kompetenz. Sie sind erstklassige Werkzeugmacher in Großbritannien, und wir hatten Glück, dass sie von uns um die Ecke in Pickering waren, nur eine kurze, malerische Motoradfahrt entfernt. Auch vielen Dank an Martin bei Wye Valley Machining, wo unsere Schrauben gedreht wurden. Und ein großes Dankeschön an das Rapid Prototyping-Team! Ihr wisst, wer ihr seid!
2009: ROADRACER Das CRUD ‚Roadracer‘ Konzept stellt das klassische Schutzblechdesign auf den Kopf. Wir argumentierten, dass, wenn das Schutzblech direkt über den Felgen schweben könnte, eine Menge herkömmliche Befestigungselemente überflüssig würden. Das superleichte Roadracer Schutzblech (180g pro Paar) schwebt an seinem Platz, sodass nichts klappert oder reibt. Die Bürsten mindern sofort jede Fahrvibration und das Schutzblech befindet sich in seiner neutralen, mittleren Position. In ausführlichen Tests haben wir es nicht geschafft, die Bürstenhaare an den Felgen abzunutzen und die Reibung ist so minimal, dass sie nicht messbar ist.
2013: RACEPAC 29ER Hier bei Crud lieben wir große Räder und wir fahren 29er seit es sie gibt. Wir haben das ursprünglichen Racepac neu designt um es für große Räder anzupassen. Die Halterung ist robuster. Das hintere Blatt ist fast 13cm länger, breiter und fester, aber es sind immer noch die leichtesten und schönsten Schutzblechsets auf dem Markt.